…und bringst deinen Blog zum Rocken!

eigenen blog erstellen

Ok! Wenn ich mich nicht verzählt habe, findest du in diesem Artikel 74 nützliche Tipps um deinen Blog starten zu können und ihn in den Himmel zu jagen – du kannst gerne nachzählen und mich korrigieren, falls ich mich verzählt habe 🙂

Warum du mit dem Bloggen erst gar nicht anfangen solltest!

Heutzutage gibt es kein Produkt, das es nicht schon gibt. Keine Dienstleistung, die nicht schon irgendein anderer anbietet. Und das auch noch viel günstiger, verdammt!

Darum musst du die Vorteile deines Produkts oder deiner Leistungen sichtbar machen. Und zwar nicht anhand roher Fakten.

Deinem Kunden geht nur Folgendes durch den Kopf: Wie kann mir das Produkt (oder der Dienstleister) bei meinem Problem helfen?

Wenn der Kunde nicht weiß, mit wem er es zu tun hat, dann bye bye. Er wird nicht weiter seine Zeit mit dir „verschwenden“ wollen!

Was ist die Kernaussage deines Blogs?

Ein Beispiel: Wir haben hier 2 Musik-Streaming-Dienste

  • Anbieter 1 bietet dir: „Kostenlose Nutzung innerhalb der ersten 21 Tage,  für PC & Mac geeignet, ohne Werbung, ungestört Musik hören, auch ohne Internet Musik hören, für iPhone, iPad, Android und BlackBerry“
  • Anbieter 2 bietet dir: „Deine Musik. Jederzeit. Überall.“

Na? Mit Anbieter 2 gehst wohl eher ein Bier trinken, richtig? Ich auch!

Sell Dreams, Not Products!

Der Satz stammt nicht von mir, sondern von Steve Jobs.

Der Mann hat recht! Oder warum ist Apple wohl so erfolgreich?
Nicht weil sie auf 2 GB Speicherplatz hinweisen. Nein!
Sondern darum: „1000 songs in deiner Tasche“

BÄÄÄM! Gekauft!

So gewinnst du mit deinem Blog Leser und damit Kunden

Du siehst was für ein Potential Worte in sich bergen.

Ein Blog ist die perfekte Möglichkeit, Menschen mit dir und deinem Unternehmen vertraut zu machen und sie für dich zu gewinnen.

Du weißt nur nicht wie und was dabei zu beachten ist. Ich zeige dir wie es geht. Lass uns anfangen!

 

1. Lande mit deinem Blog einen Volltreffer

Dein Blog muss das Problem deiner Zielgruppe lösen. Und so gehst du vor:

  • finde dein Thema über das du schreiben möchtest, z.B. Reisen
  • dann finde deine Nische und Zielgruppe, z.B. Backpacken
  • nun finde heraus, welche Probleme und Fragen deine Zielgruppe hat. Zum Beispiel:
    – Welche Länder sind gut geeignet zum Backpacken?
    – Was gehört ins Gepäck?
    – Welcher Rucksack ist der richtige für mich?

2. So gibst du deinen Lesern was sie wollen

Du hast dein Thema und die Nische gefunden. Nun musst du herausfinden welche Probleme deine Zielgruppe hat!

  • für die Recherche sind Foren zum Thema perfekt geeignet. Notiere die häufigsten Fragen, hier herrscht eine Nachfrage
  • suche bei Amazon nach den bestbewertesten (Hör)Büchern zum Thema. Arbeite sie durch!
  • jetzt weißt du schon mehr als die meisten deiner zukünftigen Leser
  • verpackt in interessante Artikel fütterst du nun deinen Blog mit deinen neu gewonnen Informationen und bietest deinen Lesern somit einen echten Nutzen

3. Finde den richtigen Domainnamen und einen Webhoster

  • verwende Keywords in der Domain. Wenn du Fotograf bist, nenne dich lieber maxmustermann-fotografie.de als schoenemomente.de
  • achte auf eine professionelle Domain. maxmustermann-fotografie.wordpress.com ist einfach nicht so sexy wie maxmustermann-fotografie.de
  • hier findest du freie Domains: www.checkdomain.de
  • was den Webhoster angeht, bin ich selber bei all-inkl.com und damit echt zufrieden. Du findest hier eine Übersicht mit weiteren Webhostern

4. Welche Plattform für deinen Blog?

Wie du schnell und einfach eine eigene Webseite erstellst, erfährst du hier.
Auf längere Sicht empfehle ich dir aber auf WordPress zurückzugreifen.

Diese Vorteile bietet dir WordPress:

  • durch unzählige Designvorlagen und Plugins kannst du dir deine Seite individuell anpassen
  • optimiere deine Webseite für Suchmaschinen. Unterschätze dieses Thema nicht, schließlich willst du mit deinen tollen Artikeln auch gefunden werden und deine Reichweite erhöhen
  • schnelle und einfache Installation. Schau mal hier!
  • einfache Bedienung
  • WordPress ist das meistgenutzte Content-Management-System. Du bist also nicht allein und findest z. B. im WordPress-Forum Unterstützung und Hilfe
  • du möchtest dein Design weiter anpassen? Kein Problem, du kannst entweder selbst in den Code eingreifen oder einen Webdesigner engagieren und dir die Seite nach deinen Wünschen anpassen lassen
  • WordPress wird ständig weiterentwickelt. Somit bleibst du mit deinem Blog immer auf dem neusten technischen Stand
  • du kannst mehrere Nutzer festlegen, so könnt ihr z. B gemeinsam an einem Projekt arbeiten

5. Das Design

Der erste Eindruck zählt und deine Besucher entscheiden sich innerhalb kürzester Zeit, ob sie auf deiner Seite bleiben – oder eben nicht!

Darum beachte Folgendes:

  • weniger ist mehr. Halte dich an eine klare, einfache Gliederung
  • verwende ein einheitliches Schriftbild
  • sowie eine einfache und übersichtliche Navigation
  • erstelle dir ein Farbschema. Mit dem Webtool Kuler von Adobe kannst du dir deine eigenen Farben für deinen Blog zusammenmischen
  • verwendest du ein Logo? Du hast keins? Na, dann frag mal mich, wir werden schon was passendes für dich finden! www.pascro.de
  • achte darauf, dass deine Webseite für alle Endgeräte optimiert ist (responsiv Webdesign)

6. Welches Theme?

Was ist denn überhaupt ein Theme? Ein Theme ist eine Designvorlage. Es gibt kostenlose Themes, allerdings bekommst du für etwa 50 Euro ein sehr gutes Premium-Theme.

Folgende Vorteile haben Premium-Themes gegenüber ihren kostenlosen Geschwisterleins:

  • die meisten Themes sind mittlerweile für die Ansicht auf allen Endgeräten optimiert
  • du erhältst regelmäßige Updates
  • kostenpflichtige Themes sind im Internet nicht so häufig anzutreffen
  • du bekommst einen guter Support
  • sie sehen einfach besser aus und wirken insgesamt professioneller

Ich empfehle dir auf eine Designvorlage von Themeforest zurückzugreifen. Du kannst dort thematisch nach einer Vorlage suchen und die Themes in einer Livevorschau sogar antesten, sehr komfortabel. Zudem bekommst du dort einen super Support. Empfehlung!

7. Inhalte planen

Dein Blog-Gerüst steht, jetzt muss es „nur“ noch mit Inhalten gefüllt werden.

Aber über was sollst du schreiben? Hier einige Vorschläge:

  • Produktvorstellungen
  • Anleitungen und Tipps
  • biete kostenlose Schmankerl an, wie z. B ein eBook
  • Neuigkeiten aus deiner Branche
  • Interviews mit Leuten aus deiner Branche. So bekommst du auch mehr Reichweite, da die Interviewten den Artikel in ihren Netzwerken teilen
  • eigene Erfahrungsberichte. Infos aus der Praxis kommen immer gut

8. So schreibst du den perfekten Blogartikel

In einer von Nielsen/Norman durchgeführten Studie wurde festgestellt, dass Texte mit kurzen, prägnanten Sätzen, klarer Gliederung und Unterüberschriften beim Leser gut angekommen und oft weiterverbreitet werden. Deshalb beachte folgende Tipps:

Die Einleitung – deine Chance den Leser in den Text zu ziehen!

  • beginne mit deiner eigenen Meinung oder
  • mit einem Zitat oder
  • einer Metapher
  • stelle eine Frage: „Kennst du das?“ „Wäre es nicht schön, wenn…?“
  • mach den Leser neugierig indem du ihm einen Nutzen versprichst. Aber versprich nichts, was du nicht halten kannst!
  • schildere ein persönliches Erlebnis. Wir Menschen lieben Geschichten.
  • stelle eine Behauptung auf
  • nutze eine Statistik

Der Mittelteil

  • gehe weiter auf die Lösung des Problems ein
  • einfach gewinnt: vermeide lange Sätze und komplizierte Worte
  • wir Leser sind faul, daher nutze Unterüberschriften. Das lockert das Schriftbild auf. Zudem kann dein Leser den Text so kurz scannen und dort einsteigen was ihn interessiert. Wenn ihm dein Text gefällt wird er den Rest auch lesen, versprochen!
  • nutze Formatierung um Wichtiges hervorzuheben

Das Ende – das was hängen bleibt

  • fasse deinen Text kurz zusammen
  • ein Fazit
  • gib dem Leser nützliche Tipps mit auf den Weg
  • erstelle eine Übung
  • stelle eine Frage! So erhältst du wertvolle Rückmeldungen in Form von Kommentaren
  • gib eine Vorschau auf dein nächstes Thema. Das ist spannend und weckt die Neugierde!

9. Bist du noch dabei? Prima, hier sind 6 weitere Bonus-Tipps für deinen perfekten Blogartikel:

  • nutze Aufzählungszeichen. Der Text ist so leichter zu scannen
  • schreibe deinen Leser immer persönlich an, als ob du ihm gegenüber sitzt
  • sei authentisch: Verstell dich nicht beim Schreiben, deine Leser werden es merken
  • von der Werbelegende David Ogilvy stammt folgender Satz: “Im Durchschnitt lesen 8 von 10 Leuten die Überschrift, aber nur 2 von diesen 10 lesen den Rest.“
    Deine Überschriften müssen rocken! Darum nimm dir dafür mindestens genauso viel Zeit wie für deinen Artikel.
  • rede nicht um den heißen Brei, komm zum Punkt
  • verwende Keywords in deinen Headlines und Texten. Aber übertreibe es nicht und schreibe nicht für die Suchmaschinen, sondern für deine Leser!

Weitere wertvolle Tipps rund ums Texten findest übrigens du auch in diesem eBook von Vladislav Melnik. Absolute Kaufempfehlung! Das Ding rockt und bietet dir unzählige Tipps!

10. Das musst du beachten, bevor du mit deinem Blog online gehst!

  • erstelle eine „Über mich“-Seite
  • Impressum nicht vergessen. Mit dem Impressumgenerator kannst du das ganz einfach erstellen
  • integriere ein Kontaktformular, z. B. mit dem Plugin Contact Form 7
  • dein Blog sollte bereits 4 bis 5 Artikel beinhalten, sonst hat der Leser das Gefühl hier geht Nichts und du hast ihn verloren.

11. Erhöhe die Reichweite deines Blogs – so geht’s

  • vernetze dich mit anderen Bloggern
  • beantworte Fragen in Foren und verlinke auf einen nützlichen Artikel von dir
  • schreibe Gastartikel in anderen Blogs
  • nimm an Blogparaden teil
  • nutze die sozialen Medien (Twitter, Facebook, Instagram, Pinterest, Google+, Youtube, Tumblr, Xing…)
  • der alte Spruch „Content is King“ zählt immer noch. Also: Schreibe gute Artikel, die deinen Lesern einen echt Mehrwert bieten
  • achte auch darauf, dass deine Beiträge suchmaschinenoptimiert geschrieben sind

12. Hier noch 3 wichtige Tipps für dich – und dann los!

  • outsourcen: Mach nicht alles alleine, du wirst dich verzetteln und ewig brauchen. Du brauchst z. B ein eigenes Logo – dann frag einen Designer
  • fang an! Klingt einfach, aber viele warten, bis alles perfekt ist. Geh einfach online, es wird nie gantz perfäkt sain. Das ist kein Beinbruch und macht dich menschlich
  • nutze den BLOG CAMP ONLINE-KURS! Dieser wird dir weiterhelfen und spart dir Unmengen an Zeit und Nerven

Ich hoffe ich konnte dir einige wertvolle Tipps zum Thema Blog starten an die Hand geben und freue mich natürlich über dein Feedbak. Hinterlasse einfach über das unten stehende Kontaktformular einen Kommentar. Und wenn dir der Artikel gefallen hat: teile ihn!