Blog schreiben und dabei Geld verdienen!

Mit dem Bloggen Geld verdienen und als digitaler Nomade vom Strand aus arbeiten?

Das geht?

Das geht!

digitale nomadenDer Reiseblogger und digitale Nomade Sebastian Canaves ist das beste Beispiel dafür.

Egal ob du gerne Thailandreisen unternimmst und für deinen nächsten Trip noch Tipps suchst, nicht weißt wohin reisen, weil du scheinbar schon alles gesehen hast. Oder wenn du einfach gerne Reiseberichte liest: Sebastian Canaves ist dein Mann!
Der digitale Nomade bloggt auf Off The Path rund ums Reisen und liefert dir wirklich wertvolle Infos, Tipps und Tricks.

Zudem hat er zusammen mit Conni Biesalsi von planetbackpack.de, den Blog Camp Online-Kurs gestartet und zeigt dir, wie du erfolgreich einen Blog startest und mit dem Bloggen Geld verdienen kannst.

Mehr zu Sebastian und dem Blog Camp Online-Kurs jetzt. Viel Spaß beim Lesen!
Und denk dran: Kommentare sind Trumpf! Nutz das Kontaktformular, wenn du noch Fragen hast oder etwas loswerden möchtest.

Hi Sebastian, willkommen auf pascroMag! Wo befindest du dich denn gerade?
Ich sitze momentan in einer kleinen Wohnung in Berlin-Neukölln, die ich gerade miete, da ich meine eigentliche Wohnung für viel zu lange untervermietet habe und erst am Sonntag wieder einziehen darf!

Auf Off The Path bloggst du übers Reisen. Um welche Themen geht’s bei dir genau und was unterscheidet deinen Blog von den anderen Reiseblogs?
Off The Path ist mittlerweile der größte Abenteuer-Reiseblog Deutschlands. Es geht um Abenteuer und darum die eigene Komfortzone zu verlassen. Ich betreibe diesen Blog nun seit Juni 2011, also 3 Jahre, und auf 2,5 Sprachen: Deutsch, Englisch und manchmal übersetzt jemand die Beiträge auch auf Französisch! 🙂
Was Off The Path von anderen Reiseblog unterscheidet? Ich schreibe wenig über Geschichten, sondern gebe handfeste Tipps mit auf den Weg. Zwischendurch gibt es aber dann doch den einen oder anderen persönlichen Beitrag. Das finden die Leser gut. Das zeigt, dass ich auch nur menschlich bin und genauso verletzbar bin und auch Fehler mache!

Hattest du jemals einen 9 to 5 Job mit Büro, Krawatte, bitterem Kaffee und sinnlosen Konferenzen?
Jein… Also so einen Job hatte ich auch als Marketing-Berater in Australien und Thailand, aber er hat mir unglaublich viel Spaß gemacht. Das Einzige, was ich doof fand, war, dass meine Kunden mich um halb vier morgens an einem Samstag betrunken im Club angerufen haben.
Der Grund, warum ich mit dem Job aufgehört habe, war, dass ich nicht für den Traum eines anderen arbeiten wollte. Mir hat bisher noch NIE ein Job keinen Spaß gemacht. Entweder ich habe sehr viel Glück gehabt oder ich wusste schon immer, was ich wollte. Langeweile wollte ich noch nie!

Wie sieht dein Alltag aus? Falls du so was noch kennst.
Mit dem Laptop am Strand sitzen, Caipirinha schlürfen und darüber schreiben?
Zu romantisch gedacht oder kommt das so in etwa hin?
Ab und zu kommt das schon vor. Im März waren Conni und ich in Nicaragua und haben unseren Blog Camp Online-Kurs aus der Hängematte mit Nica Libres (Nica-Rum mit Cola) gestartet und in Thailand habe ich direkt vom Strand aus gearbeitet.
Die meiste Zeit, wenn ich nicht am Reisen bin, sitze ich entweder in unserem Co-Working Space oder in meinem Home-Office in Berlin.
Und dann sieht es eigentlich so aus, dass ich irgendwann gegen 9 aufstehe, manchmal in Ruhe frühstücke und irgendwann gegen 10 anfange, an einem Beitrag für eine Stunde oder zwei zu arbeiten, gegen 11 oder 12 mit E-Mails anfange für Off The Path, Blog Camp und Transit Media und mich am Nachmittag dann um Organisatorisches kümmere, was halt hinter so einem Business alles gemacht werde muss: Buchhaltung, Reisen buchen, mehr E-Mails, Kooperationen mit Unternehmen besprechen, die Seite pflegen und weiter optimieren etc…
Es wird nie langweilig. Dazwischen bin ich immer über Social Media aktiv und facebooke, fnstagrame und tweete!

Gibt es nützliche Tools, z.B. eine Software oder einen bestimmten Dienstleister, die dir das Arbeiten erleichtern?
Also was das Schreiben angeht, schreibe ich dieses Interview gerade über Scrivener. Weiß gar nicht, was ich vor Scrivener eigentlich gemacht habe. Das erleichtert mir das Leben schon sehr. Für unser Blog Camp kann ich ohne ZenDesk nicht mehr arbeiten. Unsere Assistentin bekommt immer alle Support-Anfragen und wenn sie mal nicht weiter weiß, weist sie mir diese mit einem Kommentar ihrerseits zu. Das macht mir das Leben bei ca. 200 E-Mails am Tag schon um einiges leichter!
Darüber hinaus nutze ich Rescue Time um, jeden Tag und jede Woche, zu sehen, wie produktiv ich wirklich war und wie viel Zeit ich mit Kommunikation (E-Mail) und Social Media vergeudet habe, auch wenn es mehr oder weniger zu meinem Job gehört!

Welche Möglichkeiten hast du genutzt um mit deinem Blog Geld zu verdienen?
Ein einfacher Werbebanner reicht da ja heutzutage nicht mehr aus…
Für lange Zeit waren Advertorials an erster Stelle, als das zu spammig wurde, habe ich auf Affiliate Marketing und Kooperationen gewechselt. Ich bin z.B. im August der Abenteuerbotschafter für West-Schweden. Meine Leser können dann entscheiden, was für Aktivitäten rund um Göteborg ich machen werde.
Eins steht schon fest: Ich werde an einem Kanumarathon teilnehmen.
Und wie gesagt, das klassische Empfehlungsmarketing. DKB läuft bei mir wie bei vielen Reisebloggern ganz gut und auch Amazon. Vor ein paar Tagen habe ich einige Beiträge weiter optimiert und sehe seitdem einen Anstieg an Hostelbuchungen. Durch diese Hostelbuchungen habe ich diese Woche im Durchschnitt 10 € am Tag verdient. Es wird sich dann irgendwo einpendeln. Ich bin gespannt!

Die Einnahmen sind am Anfang bestimmt eher übersichtlich.
Wann hast du gecheckt: Geil, davon kann ich echt leben!
Nach fast genau 1,5 Jahren! Da hatte ich über 2500 € über meine und eine andere Seite verdient. Da dachte ich, geil, das ist es jetzt! Seitdem sind die Verdienste sogar gestiegen, aber auch entsprechend die Ausgaben. Ich zahle zur Zeit über 100 € an Hosting im Monat… auch nicht ohne!

Zusammen mit Conni Biesalsi hast du den Blog Camp Online-Kurs gestartet. Euer Blog Camp auf der Touristikmesse ITB 2013 war ja schon ein Riesenerfolg. Ihr konntet euch vor Anfragen kaum retten. Jetzt geht der Online-Kurs echt steil. Wie kannst du dir euren Erfolg erklären und die große Nachfrage nach eurem Kurs?
Ich würde mir wünschen, dass die Leute merken, dass bei uns keine heiße Luft wie auf so anderen Seiten verkauft wird! Conni und ich geben wirklich alles, damit unsere Teilnehmer alle erfolgreich sind. Wir stecken ganz viel Energie und Leidenschaft in dieses Projekt. Wenn unsere Teilnehmer dann dies erwidern und selbst was draus machen, dann werden sie innerhalb kürzester Zeit (+/- 1 Jahr) selbst erfolgreich (siehe PinkCompass, sie war beim 1. Blog Camp und 4. Blog Camp dabei).
Ich meine für 169 € erhalten die Leute auch echt eine Menge. 100 Lektionen aufgeteilt in über 10 Module, Bonusmaterial, Forum, Geheime Facebook Gruppe zum Vernetzen und wir halten jeden Monat ein internes Webinar, wo wir uns die Blogs live anschauen, Feedback geben und einfach eine gute Zeit haben.
Gestern haben wir in unserer Lagerbesprechung, so nennen wir die internen Webinare, spontan eine Stunde dran gehängt und zwei Stunden mit den Teilnehmern live gequatscht. Bei 400 Teilnehmern ist das nicht leicht, macht aber unglaublich viel Spaß!

Wer deinen und Connis Blog kennt, der weiß, ihr seid einfach gut. Eure Blogs rocken! Wie hast du dir das Bloggen (und das ganze Drumherum, SEO, Social Media, Texten…) beigebracht und hättest du dir zu deiner Zeit auch so eine Möglichkeit wie den Online-Kurs gewünscht?
Conni und ich haben getrennt voneinander viel über das Bloggen, Online-Marketing, SEO etc. gelesen und gelernt. Wir haben auf unserem Weg viele Fehler gemacht, von denen wir mehr gelernt als verloren haben und haben nun dieses Wissen in den Kurs zusammengetragen. Und wir hören hier ja nicht auf. Social Media, SEO, Inhalte schreiben, das sind ja alles Themen, die sich ständig weiter entwickeln und wir müssen auch zusehen, dass wir uns weiterbilden. Daher wird dieser Kurs auch regelmäßig upgedatet.
Ich verknüpfe mich auch viel mit Bloggern aus anderen Nischen und es ist echt interessant wie viel alle gemeinsam haben, aber auch wie unterschiedlich es überall gehandhabt wird! Wir haben versucht, einen Kurs zu entwickeln, der allen hilft und ich glaube das haben wir auch sehr gut hinbekommen!

Für wen eignet sich der Online-Kurs und wie ist er aufgebaut?
Also er ist wirklich für jeden Blogger geeignet, da wir uns viele verschiedene Nischen anschauen und Beispiele geben, damit man wirklich das große Bild versteht.
Wir haben den Kurs in 10 Module, über 100 Lektionen und über 40 Videos aufgebaut. Hinzu kommt einiges an Bonusmaterial wie ein Blog-Business-Plan und viele Interviews mit erfolgreichen Bloggern wie Gunther Wegner von gwegner.de oder Norman Röhlig von I-Ref.de, aber auch von Carina von PinkCompass.de, die von ihrer Erfahrung vom Newbie (März 2013) zum Profi (März 2014) spricht!

Kannst du einen kleinen Vorgeschmack geben, welche Themen der Kurs beinhaltet?
Also wir haben 10 Module. Der Kurs ist systematisch aufgebaut und fängt bei der Themenfindung (1.) an. Weiter geht es mit dem etwas technischen Thema, wie setze ich meinen Blog auf (2.), wo wir alles rund ums Thema WordPress-Installation durchgehen. Ich zeige auch anhand von Videos, wie man innerhalb weniger Minuten mit All-Inkl.de den Blog einrichtet und wie das ganze auch mit einem FTP-Programm wie FileZilla funktioniert.
Dann kommt Branding & Positionierung (3.), ein extrem wichtiges Thema, gefolgt von Layout & Design (4.), wo wir über Sachen sprechen, wie man das richtige Theme findet, welche Seiten ein Blog unbedingt braucht, WordPress Plugins durchgehen etc…
Danach spreche ich über das Thema SEO (5.) , ein sehr komplexes und recht langes Modul, wo wir den Unterschied von internem und externem SEO erklären, dem Teilnehmer zeigen, wie er die besten Keywords für seinen Blogpost findet und geben verschiedene nützliche Tools mit an die Hand. Wir haben versucht, dieses komplexe Thema so einfach wie möglich zu erklären und es scheint, als hätte es funktioniert!
Nach diesem kopfzerbrechenden Thema gibt es etwas leichtere Kost. Und zwar sprechen wir dann über Inhalte & Schreiben (6.) und Social Media (7.) . Gefolgt von einem Thema, welches unsere Teilnehmer sehr interessiert, und zwar geht es um die schönen Themen Reichweite und Geld verdienen, also Blog Marketing (8.) und Monetarisierung (9.).
Und last, but not least gibt es ein Modul, wo wir den Launch & Strategie (10.) besprechen. Ein sehr wichtiges Thema, damit der Kurs auch mit einem BANG! startet.

Der Kurs ist mit 169,- Euro (und für das, was er alles bietet) sehr günstig! Aber was ist, wenn ich merke, dass der Kurs doch nicht so richtig was für mich ist?
Kein Problem. Wir kaufen selbst viele Onlinekurse um uns weiterzuentwickeln und wissen, dass es manchmal sein kann, dass es nicht das ist, was man gesucht hat. Wenn es mal nicht das Richtige sein sollte, gibt es eine 7-Tage-Geld-Zurück-Garantie und no-questions asked!

Wie geht es weiter mit dir?
Mit deinem Blog und vor allem mit eurem Blog Camp Online-Kurs?
Es gibt viele Pläne. Off The Path geht jetzt erst einmal so weiter. Ich bin gerade dabei die Idee der School Of Travel zu validieren, eine Community für Abenteurer. Darüber hinaus, wollen wir Blog Camp weiterentwickeln und arbeiten gerade mit einer Programmiererin zusammen und werden den Kurs wahrscheinlich in zwei Monaten in einem neuen Design neu lauchen.
Auch arbeite ich noch an zwei anderen Ideen die vielleicht in Zukunft veröffentlicht werden. Wer weiß, vielleicht finde ich die Zeit! Mir gehen die Ideen nie aus!

Sebastian, herzlichen Dank, dass du dir die Zeit genommen hast und viel Erfolg mit eurem Online-Kurs!

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