Kennst du das?

Du möchtest eine eigene Webseite erstellen?
Auf einfache Weise? Ohne Programmierkenntnisse?

Aber du weißt nicht wie? Und auf die grässlichen Designs der Do-it-yourself-Baukasten-Anbieter hast du keinen Bock?

Schließlich soll die eigene Webseite ja auch professionell und sexy aussehen, richtig?

Oder wie Thomas J. Watson sagte:

„Good design is good business.“

Da hat er Recht, der gute Mr. Watson.

 

Warum du keinen teuren Webdesigner brauchst!

Ein Webdesigner ist dir aber zu teuer? Du möchtest auch nicht lange auf ein Ergebnis warten, sondern sofort loslegen und deine eigene Webseite besitzen?

OK! Ich zeige dir wie du das machst.

Und das Beste: du benötigst dafür kein Riesenbudget.
Es gibt einige kostenlose Webtools um eine Website zu erstellen. Sounds good?

 

Welcher Anbieter ist der Richtige für mich?

Das habe ich für dich herausgefunden. Nett oder? Jetzt musste nur noch lesen, wie das geht.

Ich zeige dir 8 einfache Webtools, mit denen du in kürzester Zeit eine professionelle Webseite erstellst.

Bereit? Roger! Let´s go!

Ach ja, damit du alle Daten auf einen Blick findest, habe ich dir alle Infos minirockmäßig aufgelistet: kurz und knapp. Ist doch klar.

Ach, und noch was… du kannst alle Infos für die einzelnen Webtools auch ganz praktisch als PDF herunterladen.
So hast du immer alle Fakten, hübsch verpackt, im Körbchen mit dabei. Coole Sache!

Und jetzt finde das passende Webtool für dich und hau uns deine neue Website um die Ohren.
Denk daran uns von deinen Erfahrungen zu berichten! Denn: Feedback ist Trumpf!

 


 

Für Puristen – Allyou.net

allyou
AllYou.net wird hauptsächlich von Designern, Fotografen und Stylisten genutzt
– sehr cleanes Design. Die eigenen Arbeiten stehen im Vordergrund
– Websites können schnell und intuitiv per Drag and Drop angelegt werden
– viele Möglichkeiten zur Individualisierung durch Templates
– 93 Webfonts stehen zur Auswahl
– Bilder können als Slideshow angelegt werden
– eigene URL möglich
– Facebook, Twitter, Google+ und weitere Dienste lassen sich einfach einbinden
– dieses Webtool bietet eine optimierte Darstellung auf mobilen Geräten (Responsive Design)
– guter Service (deutschsprachig möglich)
– allerdings scheint es teilweise lange Ladezeiten zu geben

www.allyou.net

Beispielseiten:
www.corinnetan.com
www.olgagromova.com
www.franzrindlisbacher.ch

Fazit:
AllYou.net richtet sich an Kreativschaffende, die Wert auf ein puristisches Design legen und den Fokus auf ihre Arbeiten richten möchten.

Kosten:
die ersten 30 Tage sind kostenlos. Danach zahlst du 12 Euro pro Monat oder 100 Euro pro Jahr.

 


 

Perfekt für Blogger – Squarspace

webseite erstellen kostenlos
– speziell für die Kreativszene konzipiert
– klare und reduzierte Designs. Der Fokus liegt auf deinen Arbeiten
– 20 Design-Templates
– du kannst die Farben, die Schriften und das Layouts nach deinen Wünschen anpassen
– frei wählbarer Domain-Name
– über iOS-App bedienbar
– optimierte Darstellung auf mobilen Geräten (Responsive Design)
– Statistikübersicht und Suchmaschinenoptimierung, sowie Bildbearbeitung möglich
– über ein Bloggin-Tool können Inhalte von Tumblr, WordPress oder Blogger importiert werden
– Twitter und Instagramm-Feeds können importiert werden. Außerdem können neue Einträge automatisch auf Twitter und Facebook veröffentlicht werden
– du kannst ein Kommentarfeld anlegen
– mehrere Nutzer können für die Website festgelegt werden. Somit kann man als Team an einer Seite arbeiten

www.squarespace.com

Beispielseiten:
www.darrenbooth.com
www.mashgfx.com
www.glamdolldonuts.com

Fazit:
Squarspace ist ein ästhetisch ansprechendes Tool für Kreative die viel Wert aufs SocialWeb legen.

Kosten:
die ersten 14 Tage sind kostenlos. Danach fallen für den Standart-Account 10 Dollar im Monat an (100 Dollar im Jahr).
Der unbegrenzte Account liegt bei 20 Dollar im Monat und 190 Dollar im Jahr.

 


 

Für junge Kreative – Salon.io

salon.io
– wird viel von Grafik-Designern, Fotografen, Illustratoren und Musikern genutzt
– das Geniale: Bilder können per Drag an Drop vom Desktop in den Browser gezogen und an gewünschter Stelle platziert werden
– Anpassung über HTML und CMS möglich (Premium-Account)
– verschiedene Design-Templates, sowie viele Schriften wählbar
– Integration von Social Media, Sound- und Video-Files möglich
– optimierte Darstellung auf mobilen Geräten (Responsive Design)
– frei wählbarer Domain-Name
– schneller Support des Anbieters
– der Clou: wenn gewünscht können deine Besucher die Elemente auf der Website nach Lust und Laune verschieben. Die Änderungen werden nicht gespeichert.
Schau dir das mal an: hier, hier und da. Cooles Sache oder?

www.salon.io

Beispielseiten:
www.oliverfiegel.com
www.salon.io/djquietstorm

Fazit:
frisches, hippes Design für junge Kreative. Wer HTML- oder CMS-Kenntnisse hat, kann zudem das Design auf seine Bedürfnisse anpassen. Ich habe das Gefühl, dass einige Seiten etwas lange laden. Aber ansonsten: absolute Empfehlung!

Kosten:
der Basis-Account ist mit 12 Euro sehr günstig, allerdings ist das Datenvolumen dann begrenzt und es können maximal 10 Seiten erstellt werden. Das Komplettpaket ist für etwa 90 Euro pro Jahr zu haben.

 


 

Grundsolide – 4ormat

baukasten homepage
– wird von vielen Fotografen genutzt. Eignet sich aber für fast alle Sparten
– einfache Bedienung
– Farben, Schriften, als auch das Layout können intuitiv angepasst werden
– falls gewünscht kann man in den Code eingreifen (Pro-Account)
– eigenes Favicon kann genutzt werden
– Einbindung von Social-Media-Kanälen und Google Analytics möglich
– frei wählbarer Domain-Name
– optimierte Darstellung auf mobilen Geräten (Responsive Design)
– auf der Website wird dezent auf 4ormat hingewiesen, stört aber nicht weiter

www.4ormat.com

Beispielseiten:
www.mathiasdepardon.com
www.paulrgiunta.com
www.nilsjorgensen.com

Fazit:
der Service ist ganz gut, das Portfolio kann einfach und schnell erstellt werden. 4ormat ist OK. Nicht schlecht, aber auch nicht top. Grundsolide halt.

Kosten:
in den ersten 30 Tage fallen keine Kosten an. Danach musst du für den Basis-Account 7 Doller im Monat und für den Pro-Account 13 Doller im Monat berappeln. (Agenturen zahlen mehr: etwa 25 Dollar)

 


 

Für schnelle Präsentationen – projeqt

homepage baukasten software
– weniger als Website gedacht, sondern eher als Präsentationsplattform
– die Seiten sind wie Slideshows aufgebaut
– der Fokus liegt klar auf den eigenen Arbeiten
– Einbindung von Social-Media-Feeds möglich
– URL und Favicon können integrieren werden
– die Möglichkeiten zur Layout-Anpassung sind eher beschränkt
– verschiedenen Templates wählbar
– optimierte Darstellung auf mobilen Geräten (Responsive Design)
– PowerPoint und PDF-Dokumente können hochgeladen werden

www.projeqt.com

Beispielseiten:
www.projeqt.com/johnweiss/we-studio-d
www.projeqt.com/elliematthews
www.leeclowsbeard.com

Fazit:
wenn du Wert auf die reine Darstellung deiner Arbeiten legst und schnell eine Online-Präsenz benötigst, dann ist projeqt genau das Richtige für dich.

Kosten:
gute Nachricht, das Webtool ist kostenlos.

 


 

Für den sozialen Kreativen – flavors.me

homepage baukasten freeware
– flavors.me ist eher ein Sammelbecken für die eigenen Social Media Kanäle, die sich auf der Startseite anzeigen lassen. Die Inhalte werden nicht hochgeladen, sondern von den einzelnen sozialen Netzwerken importiert
– zwar lassen sich mit flavors.me auch Webseiten erstellen, die Anpassungsmöglichkeiten sind aber begrenzt
– ein Kontaktformular kann angelegt werden
– an Schnick-Schnack wurde gespart, somit ist der Service sehr übersichtlich

www.flavors.me

Beispielseiten:
www.darrinkohavi.com
www.gardensandvilla.com
www.thelastdinosaur.co.uk

Fazit:
flavors.me eignet sich weniger als Online-Portfolio, sondern vielmehr als eine Art Zusammenfassung seiner sozialen Netzwerke. Eine Seite mit den neuesten Meldungen ist in nur wenigen Minuten eingerichtet. Mit einem fluffigen Hintergrundbild macht dann so eine Seite schon was her. Als zusätzliche Präsenz im Web auf jeden Fall zu empfehlen.

Kosten:
der kostenlose Zugang ist auf einige Dienste limitiert. Allerdings kostet der Pro-Account nur 20 Dollar im Jahr. Damit kann man wirklich nicht viel falsch machen und den Service einfach mal testen.

 


 

Nur mit Einladung – Cargo Collective

gratis website
– bei Cargo Collective wird eine E-Mail-Bewerbung vorausgesetzt – allerdings ist das kein Problem. Meistens wird man zugelassen.
– wenn die erste kleine Hürde geschafft ist hat man Zugriff auf 39 Design-Templates
– die Designs sind alle sehr clean und wirken professionell
– auf Cargo tummeln sich sehr viele Grafik-Designer, aber auch Musiker und sogar Magazine
– das Frontend der Website dient als Portfolio, während des Backend als persönliches Profil dient, mit dem man sich der Community anschließt. Man kann Beiträge kommentieren und Mitgliedern folgen
– die Seite lässt sich mittels HTML anpassen. Hierfür kann man sogar eigene Cargo-Entwickler anheuern, die einem das abnehmen (natürlich gegen Bares)
– in der kostenlosen Version sind die Seiten und das Datenvolumen beschränkt. Für ein paar Euro umgeht man das, zudem kann man sich dann die eigene URL aussuchen und hat mehr Anpassungsmöglichkeiten
– leider fehlt aktuell noch die optimierte Darstellung auf mobilen Geräten

www.cargocollective.com

Beispielseiten:
www.andoniberistain.com
www.adigoodrich.com
www.rommy.gha.ly

Fazit:
Cargo eignet sich für Kreative, die Wert auf ein professionelles Erscheinungsbild legen und sich im Netzwerk austauschen möchten. Wer Programmierkenntnisse hat, kann sich zudem am Design weiter austoben und sich die Website nach seinen Wünschen anpassen (lassen).

Kosten:
die Basis-Version ist kostenlos. Ansonsten fallen 9 Dollar im Monat oder ca. 70 Dollar im Jahr an.

 


 

Für den netzwerkenden Kreativen – Behance ProSite

homepage erstellen test
– sehr bekanntes Netzwerk, daher gute Möglichkeiten für den Austausch unter Gleichgesinnten
– bei Behance kannst du ein Profil anlegen und deine Arbeiten präsentieren und das kostenlos
– unendliche Inspirationsquelle, in der man sich gerne verliert
– übersichtliches Design und intuitive Bedienung
– seit März 2011 bietet Behance die Plattform Behance ProSite an
– Gestaltung und Anpassung der Website geschieht per Drag and Drop
– keine Coding-Kenntnisse erforderlich
– ProSite bietet die Einbindung von Social Media und der eigenen URL
– Nutzung von Google-Analytics möglich
– eigenes Favicon
– optimierte Darstellung auf mobilen Geräten (Responsive Design)

www.behance.net
www.prosite.com

Beispielseiten:
www.shanehelm.prosite.com
www.mnml.prosite.com
www.legrandours.prosite.com

Fazit:
als Kreativer ist ein Profil bei Behance sowieso Pflicht. Wer den zusätzlichen Service der ProSite nutzen möchte, macht auch nichts falsch. Die Individualisierung des eigenen Designs ist zwar etwas eingeschränkt, aber dafür ist die Bedienung extrem einfach und bietet jedem die Chance sich schnell und ohne große HTML-Kenntnisse eine Online-Präsenz zu schaffen.

Kosten:
etwa 11 Dollar im Monat und etwa 100 Dollar im Jahr.

 


Und was hast du für Erfahrungen mit den vorgestellten Diensten gemacht?
Kannst du weitere Webtools empfehlen, mit denen man schnell und einfach eine Webseite erstellen kann?
Schreib einfach in das unten stehende Kommentarfeld und berichte von deinen Erfahrungen!