Vor Kurzem haben sie uns unter PLACES einen Blick in ihre Arbeitsräume gewährt. Jetzt stehen uns die Jungs der Grafikdesignagentur Sons of Ipanema aus Köln Rede und Antwort.
Im neuen SAY WHAT! geben uns die Geschäftsführer der Agentur Jan Siemen, Stefan Weyer und Matthias Dunkel einen Einblick in ihren Agenturalltag. Erfahrt hier exklusiv wie es zum ungewöhnlichen Agenturnamen kam, wie sie sich zusammen gefunden haben und wer die WM gewinnt!

Hallo zusammen, stellt euch doch bitte der werten Leserschaft vor. Wer seid ihr? Was macht ihr? Woher kennt ihr euch und seit wann gibt es Sons of Ipanema?
Wir sind eine momentan 5-köpfige Grafikdesignagentur aus Köln. Wir kennen uns schon seit langem, Jan und Matthias haben sich vor knapp 5 Jahren durch einen „Zufall“ kennengelernt und arbeiten seitdem zusammen. Stefan und Matthias haben bis 2006 gemeinsam in Trier Kommunikationsdesignstudium studiert und kennen sich somit auch schon eine halbe Ewigkeit. Die Sons of Ipanema wurden vor 5 Jahren gegründet – im Oktober letzten Jahres haben wir die Agentur dann zu dritt „neugegründet“, werden momentan durch Gizem und Anna-Klara, die bei uns ein Praktikum absolvieren, unterstützt und betreuen seitdem verschiedene Firmen aus verschiedensten Bereichen. Dazu gehören zum Beispiel Modemarken wie Esprit und Street One, aber auch Bildungsstätten wie die Universität zu Köln und die RWTH Aachen sowie einige weitere Kunden, so dass sich uns immer wieder nette Spielwiesen zu abwechslungsreicher und spannender Designentwicklung bieten. Ein Blick auf unsere Website unter www.sonsofipanema.de hilft euch bestimmt, einen kleinen Einblick zu bekommen, was wir tagtäglich so machen.

Super smarter Smalltalk-Einstieg: Hey, und warum der crazy Name Sons of Ipanema ?
Tatsächlich bekommen wir diese Frage recht häufig gestellt und das ist ja erstmal ein gutes Zeichen 😉 Den Namen „Sons of Ipanema“ hat Jan damals in einer Bierlaune ins Leben gerufen. Irgendwann im Mai 2009 lief in seiner Wohnung an einem schönen frühlingshaften Abend der Bossa-Nova-Song „Girl from Ipanema“. Das passte irgendwie alles perfekt zusammen und somit war nach kurzem Hin- und Herüberlegen der Name geboren. Er hat sich dann nach einiger Zeit bei uns und in den Köpfen der Kunden „festgesetzt“, so dass wir ihn für unsere Neugründung im Oktober letzten Jahres einfach behalten haben.

Warum ein Studio für visuelle Kommunikation und kein Hundefriseursaloon (scheint ja gerade unheimlich zu boomen). Sprich: Gab es vor der Berufswahl noch andere Optionen?
Eigentlich war uns allen recht früh klar, dass wir beruflich in die Designrichtung gehen wollen. Alternativideen waren beispielsweise bei Jan irgendein Job bei LEGO, weil er großer Fan der kleinen Bausteine ist, Matthias wollte früher immer zum Radio, warum auch immer, und Stefan hat vor dem Designstudium mal drei Wochen in diversen Soziologievorlesungen verbracht. Alles in allem sind wir aber alle sehr froh mit dem, was wir machen – und wir sind überglücklich, dass wir mittlerweile unser eigenes kleines Büro ins Leben gerufen haben.

Wie kam es zum Schritt in die Selbstständigkeit?
Selbstständig waren wir alle drei sofort nach dem Studium – die einzige Ausnahme ist Matthias, der erstmal ein Jahr in einer Festanstellung verbracht hat. Jan hat direkt nach der FH die Sons of Ipanema gegründet und Matthias und Stefan haben ziemlich früh angefangen, als Freelancer für diverse Kunden und Agenturen zu arbeiten. Als wir dann zusammenfanden und eine Zeit lang gemeinsam verschiedenste Projekte gestemmt hatten, lag es nahe, die Strahlen zu kreuzen und gemeinsame Sache zu machen.

Hat jeder von euch sein Spezialgebiet oder wie läuft die Arbeitsteilung ab?
Generell sind wir alle Fans von Teamwork, das heißt, dass die meisten Jobs schon gemeinsam bearbeitet werden. Meist läuft es so ab, dass wir uns zu Beginn eines neuen Auftrags alle zur Konzeption zusammensetzen, dann arbeitet jeder erstmal für sich – zum Warm-Up sozusagen und regelmäßig treffen wir wieder zusammen um uns auszutauschen und die nächsten Schritte zu planen. Diese Arbeitsweise hat sich bis heute bewährt, weil somit gewährleistet ist, dass wir vielfältige Ergebnisse erzielen und jeder im Team immer weiß, was der andere gerade macht. Interner Austausch hat bei den Sons of Ipanema jedenfalls einen ungemein hohen Stellenwert.
Nun zu deiner Frage nach Spezialgebieten: Generell bringen wir alle in etwa die gleichen „Skills“ mit. Aber obwohl wir uns in allem tatsächlich sehr ähnlich sind, hat jeder Gebiete, in denen er sich am wohlsten fühlt. Stefan ist beispielsweise unser Mann, wenn es um das Thema Animation geht, Jan fühlt sich sehr in der Vektorillustration zu Hause und Matthias freut sich über jeden Job aus dem Bereich Editorial. Aber wie gesagt, alles basiert auf einer sehr gemeinschaftlichen und teamworkorientierten Zusammenarbeit.

Seid ihr immer einer Meinung, was die Marschrichtung bei Projekten angeht?
Natürlich sind wir nicht immer einer Meinung – das wäre ja auch etwas langweilig. Aber generell können wir schon sagen, dass unsere Entscheidungsprozesse sehr harmonisch und ohne größere Komplikationen vonstatten gehen. Selbstverständlich diskutieren wir alles aus, sind aber alle von unserem Charakter her so gestrickt, dass wir kompromissbereit sind und sich niemand von uns gerne in den Vordergrund stellt. Somit gibts auch eine angenehme Streitkultur, die eigentlich immer sehr schnell zu einer gemeinsamen Lösung führt.

Gibt es ein Projekt, das euch besonders am Herzen liegt? Und warum?
Eigentlich liegen uns die Projekte besonders am Herzen, die uns große gestalterische Freiheit bieten. Und noch mehr liegen sie uns am Herzen, wenn man diese „Freiheit“ am Ende auch sieht. Jetzt aber das eine Projekt auszuwählen, das uns allen am meisten bedeutet, ist nicht so recht möglich. Es ist eher so, dass uns jedes Projekt erstmal am Herzen liegt, und mit der Zeit stellt sich heraus, ob das auch so bleibt oder ob wir froh sind, wenn wir es irgendwann abschließen können.

Woher nehmt ihr die Inspiration für neue Arbeiten? Und wie schafft man es, dass man sich nicht wiederholt?
Die Inspiration nehmen wir, wie wahrscheinlich die meisten Designer, aus dem, was wir um uns herum wahrnehmen. Das kann erstmal alles sein. Wenn es um einen konkreten Job gibt, sucht man sich natürlich auch die Inspiration etwas konkreter, sei es durch Blogs, gemeinsames Brainstorming oder Bücher. Dass wir uns nicht wiederholen, hat mehrere Faktoren. Zum einen sind unsere Kunden und Jobs sehr unterschiedlich, so dass die Anforderungen so variieren, dass automatisch dadurch unterschiedliche Ergebnisse erzielt werden. Zum anderen legen wir auch intern großen Wert darauf, jeden Job mit frischen Ideen und Gedanken anzugehen, damit unser Arbeitsalltag auch zukünftig abwechslungsreich und spannend bleibt.

Ihr seid eine junge Agentur. Ist das neuen Auftraggebern gegenüber förderlich oder bedarf es da manchmal mehr an Aufbauarbeit?
Wir glauben, dass es manchmal förderlich und manchmal aber auch hinderlich ist eine junge Agentur zu sein. Wir haben einige Kunden, die sich freuen, mit einer jungen und „hungrigen“ Agentur zusammenzuarbeiten, in der die Arbeitsweise und der Workflow noch nicht zu starr und zu eingespielt ist. Aber genauso gab es auch schon andere Fälle, in denen der Kunde einen Job an eine erfahrenere Agentur vergeben hat, weil es ihm zu riskant war, mit einem kleinen, jungen und nicht so etablierten Büro zusammenzuarbeiten. Wir nehmen es einfach, wie es kommt, freuen uns über jeden Kunden, der Lust auf uns als junge Agentur hat. Wir sind uns dennoch genauso bewusst, dass auch wir älter werden, irgendwann graue Haare bekommen und wahrscheinlich in der Zukunft noch größere Brillen tragen. Wahrscheinlich werden wir dann froh sein, dass es auch Kunden gibt, die auf etabliertere und erfahrenere Büros stehen. Let´s see!

Wenn man euch so sieht, gewinnt man gerne den Eindruck, dass hier eine sehr offene und freundschaftliche Arbeitsatmosphäre herrscht. Zieht ihr außerhalb der Agenturräume auch mal um die Häuser oder ist man nach Dienstende per Sie?
Das freut uns, wenn du uns von außen so wahrnimmst. Und tatsächlich sind wir in Wahrheit auch unglaublich nette Jungs, denen es wichtig ist, dass das tägliche Arbeiten so familiär, harmonisch und entspannt wie möglich abläuft. Und weil wir schon seit langem auch privat befreundet sind, ist natürlich klar, dass wir auch außerhalb des Büros viel Zeit miteinander verbringen und regelmäßig das ein oder andere Feierabendkölsch fällig ist. Somit können wir uns, was das angeht, echt nicht beklagen – außer, dass unsere beiden Praktikantinnen ein bisschen mehr Fußballinteresse mitbringen könnten 😉 An Championsleague-Abenden sitzt der männliche Teil, also Jan, Stefan und Matthias vor dem Beamer, und die Mädels gehen brav nach Hause.

Habt ihr einen Lieblingsort in eurem Studio?
Gerade jetzt erfreuen wir uns an unserer neuen Sitzecke samt Esstisch und Stühlen. Weil aber draußen der Frühling im Anmarsch ist und der Sommer vor der Tür steht, ist unser Lieblingsplatz momentan unser schöner Innenhof. Hier wird gegessen, gequatscht, gesonnt und geraucht – und auch sonst wird der Hof für Kundentermine und Brainstormings genutzt. Wir sind also sehr froh, dass wir neben unserem gemütlichen Büro auch noch eine nette Außenfläche nutzen können.

Euer Portfolio beinhaltet ja wunderbare Print-Arbeiten. Ich liebe solche haptischen Leckerbissen und stehe selbst ganz gerne mal am Heidelberg Tiegel und genieße den Duft der Druckfarbe und den maschinellen Singsang. Zudem tut eine Monitor-Auszeit mal ganz gut. Geht es euch ähnlich? Tauscht ihr auch gerne mal Pixel und Maus gegen Bleistift oder Flöte und seid anderweitig kreativ?
Ja und Nein. Also erstmal bringen auch wir alle dieses Faible für schöne Printarbeiten mit tollen Farben auf noch tollerem Papier und somit auch die Liebe für das analoge Arbeiten mit. In der Realität würden wir aber lügen, wenn wir behaupten würden, dass wir ganz klischee-kreativ superviel manuell ausprobieren, den halben Tag mit Schere, Kleber und Papier verbringen und der Rechner nur für die Reinzeichnung zum Einsatz kommt. Wir verbringen tatsächlich viel Zeit am Rechner, aber wenn es etwas zu scribbeln oder zu zeichnen gibt, haben wir natürlich auch gerne noch den Stift in der Hand. Was die Kreativität außerhalb des Büros angeht, haben wir alle noch kleine Projekte, die wir nebenbei machen: Stefan ist Gitarrist in der Band LOVE A, Jan zeichnet und illustriert gerne und Matthias und Stefan haben noch ein kleines Textillabel namens BUNTSPECHT, das aber leider in der letzten Zeit etwas zu kurz gekommen ist.

In der Kreativbranche gibt es ja so manchen Quereinsteiger. Haltet ihr eine solide Grundausbildung für zwingend notwendig oder gibt es Alternativen zum gängigen Weg Studium-Praktikum-Job?
Wir haben persönlich die Erfahrung gemacht, dass eine Grundausbildung schon von Vorteil ist. Stefan hat Kommunikationsdesign studiert, Matthias hat vor dem Kommunikationsdesign-Studium noch eine Ausbildung zum Mediengestalter absolviert und Jan hat die gleiche Ausbildung genossen, bevor er erstmal die Seiten wechselte und Medienwirtschaft studiert hat. Wir denken, dass wir heute anders und nicht unbedingt besser arbeiten würden, wenn wir diese grafische Ausbildung nicht genossen hätten. Das soll aber nicht heißen, dass ein Quereinstieg unserer Meinung nach unmöglich oder nicht ratsam ist: Vor einiger Zeit haben wir beispielsweise ein grandios gutes Portfolio von einem Freelancer zugeschickt bekommen, der rein über das Learning-by-doing Prinzip zu einem verdammt guten Grafikdesigner geworden ist.

Habt ihr ein Rezept für junge Kreative, die den Weg in die Branche suchen?
Wir glauben, dass es das eine richtige Rezept nicht gibt und wir wissen auch nicht, ob wir in unserem beruflichen Werdegang alles richtig gemacht haben. Wir würden eher dazu raten, gar nicht zu sehr nach Plan zu agieren. Wer weiß, über welche komischen Zufälle sich etwas tolles Neues ergibt. So war es ja letztlich auch bei uns. Einen gewissen Plan straight zu verfolgen, ist sicherlich nie schlecht, aber hin und wieder auch mal spontan links oder rechts abzubiegen, schadet sicherlich auch nicht. Letzten Endes muss aber jeder den Weg finden, der am besten zu ihm passt.

Im Vorfeld habe ich erfahren, dass der Wiederaufstieg des Kölner FC ordentlich gefeiert wurde. Im Regal liegt ein schöner, alter Fußball mit FC-Logo. Ich gehe nicht davon aus, dass einer von euch heimlich Bettwäsche der Fortuna (Düsseldorf) zuhause hat. Liege ich da richtig?
Da liegst du vollkommen richtig. Hier hängt zwar nicht der Haussegen schief, wenn der FC mal wieder verliert und wir haben auch keine Bettwäsche vom FC, aber wir verfolgen schon aktiv, was Helmes & Co. veranstalten. Jan und Matthias waren natürlich beim Aufstiegsspiel gegen Bochum im Stadion dabei und Matthias hat noch leicht „Schlagseite“ vom gestrigen Heimspiel gegen St. Pauli und der Aufstiegsfeier. Jetzt genießen wir den Aufstieg und freuen uns wie bekloppt auf die nächste Saison, wenn es endlich wieder Bundesligafußball in Kölle gibt.

Angenommen Helmut Schulte (Manager und Vorstand Fortuna Düsseldorf) wendet sich an euch und möchte, dass ihr das neue Trikot für die Fortuna entwerft. Was nun?
Jetzt bringst du uns aber in eine Zwickmühle! Ein Trikotdesign wäre natürlich ein netter Job, aber einen komischen Beigeschmack hätte das schon. Die Frage wäre sicherlich einfacher zu beantworten, wenn du uns fragen würdest, ob wir einen Job für eine zweifelhafte Partei oder Organisation machen würden. Das könnten wir klar verneinen. Bei Fortuna Düsseldorf befinden wir uns in einer Grauzone 😉 Drüber nachdenken würden wir trotz unserer Sympathie für den FC bestimmt mal kurz.

Welche Projekte stehen als Nächstes an?
Das ist ja das Schöne und auch das Gefährliche an der Selbstständigkeit im Design-Business: Wir wissen es nur bedingt. Es gibt einige Jobs, die in diesem Jahr definitiv noch anstehen, wie beispielsweise einige Ausgaben für das Kundenmagazin eines Kunden aus der Modewelt oder andere regelmäßig anfallende Jobs. Was alles Weitere angeht, ist das nicht richtig planbar, weil wir keine Kunden haben, die uns ein festes Jahresbudget zusagen. Daher warten wir ab, freuen uns über jeden neuen Job und harren der Dinge, die da noch kommen.

Vorschläge für zukünftige Interviewpartner?
Die Frage erschließt sich uns leider nicht so richtig. Wenn du damit meinst, ob wir Vorschläge für dich als Interviewer haben, dann lautet unsere Antwort: Keine. Wir hatten Spaß beim Beantworten der Fragen und hoffen, dass das, was wir zu erzählen haben, für euch und eure Leserschaft lesenswert ist.
Wenn mit deiner Frage gemeint war, ob wir dir Grafiker, Illustratoren, Büros, Labels o.Ä. vorschlagen können, die du mal interviewen könntest, dann empfehlen wir dir beispielsweise eine Freundin namens Sarah von der Heide, die einen tollen Illustrations-Blog zum tagespolitischen Geschehen unter dem Namen Draw me the news ins Leben gerufen hat. Eine gute Kölner freie Illustratorin, die einen tollen Illustrationsstil verfolgt, ist auch unsere Mitarbeiterin Gizem, die bestimmt gerne von ihrer Arbeit berichtet. Ein lustiges Interview würde sicherlich auch mit Stefans Band Love A entstehen. Isabell, die bei uns im Büro sitzt und ihr Fashion-Label Gy´Bell von hier aus betreut, hat sicherlich auch viel Spannendes zu erzählen.

Wer gewinnt die WM? (Köln als Antwort zählt nicht)
Wir hoffen, dass Poldi und Co. ganz weit kommen bei der WM, glauben aber irgendwie nicht, dass der Titel nach Deutschland geht. Wir sehen Spanien wieder ganz weit vorne und gönnen es dem Gastgeber aus Brasilien, mal wieder nach langer Zeit ganz oben zu stehen.

Ihr dürft jetzt eure Freunde, Verwandten und alle die euch kennen, grüßen.
Danke! Dann nehmen wir die Chance wahr und grüßen unsere ehemaligen Mitarbeiterinnen und Praktikantinnen Magdalena, Lara und Marie. Wir hoffen, es geht euch gut! Kommt doch mal wieder auf nen Kaffee oder ein Kölsch vorbei! Des Weiteren grüßen wir unseren Vermieter Gerd, die Hummel und die ganze ehemalige Ludengang aus der Nachbarschaft in der Palmstraße.

www.sonsofipanema.de

sons of ipanema, designagentur, köln, pascro, pascromag sons of ipanema, designagentur, köln, pascro, pascromag sons of ipanema, designagentur, köln, pascro, pascromag sons of ipanema, designagentur, köln, pascro, pascromag sons of ipanema, designagentur, köln, pascro, pascromag sons of ipanema, designagentur, köln, pascro, pascromag sons of ipanema, designagentur, köln, pascro, pascromag sons of ipanema, designagentur, köln, pascro, pascromag sons of ipanema, designagentur, köln, pascro, pascromag sons of ipanema, designagentur, köln, pascro, pascromag sons of ipanema, designagentur, köln, pascro, pascromag